Wohnungsabnahme in Bern
In Bern prägen Altbauten mit Sandsteinfassaden und grosse Genossenschaftssiedlungen den Mietmarkt. Beide haben ihre eigenen Fallstricke bei der Abnahme: historische Bausubstanz auf der einen, strenge Reglemente auf der anderen Seite.
Was lokal gilt
- Genossenschaften in Bern arbeiten mit eigenen Abnahmerichtlinien; prüfen Sie diese vor der Abnahme, insbesondere zur Endreinigung.
- In Altbauten der Länggasse und der Matte sind Doppelverglasung und Holzfenster verbreitet: Zustand und Dichtungen beim Einzug fotografieren.
- Die Lebensdauertabelle ist auch in Bern die Referenz für Kostenaufteilungen: amortisierte Einrichtungen dürfen nicht neuwertig verrechnet werden.
- Estrich- und Kellerabteile sind oft nummeriert und werden regelmässig vergessen: gehören sie zum Mietvertrag, gehören sie ins Protokoll.
Diese Punkte zuerst prüfen
- Holzfenster und Dichtungen in Altbauten.
- Böden: Parkett, Linoleum, Sockelleisten.
- Küche und Geräte inkl. Abzugsfilter.
- Zählerstände Strom, Wasser, Heizung fotografieren.
- Keller- und Estrichabteil mit Nummer.
Experte vor Ort
Vor-Ort-Experten von luogo arbeiten heute in der Westschweiz; Einsätze im Kanton Bern werden mit CHF 100 Anfahrt berechnet, zuzüglich CHF 50 pro Raum (Minimum CHF 99).
Häufige Fragen
- Wie schnell muss ich Mängel melden?
- Sofort nach der Übergabe und schriftlich (Art. 267a OR). Ein am Übergabetag datiertes Fotoprotokoll ist der beste Nachweis.
- Funktioniert die App offline?
- Ja. Die Abnahme funktioniert ohne Netz, die Fotos werden später automatisch synchronisiert.
- Kann ich Ein- und Auszug vergleichen?
- Ja, luogo vergleicht beide Protokolle Raum für Raum und zeigt die Abweichungen an.
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